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Zwischen Tradition, Moderne und NS-Kunstraub

07.06.2016

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Hauptstaatsarchiv Dresden
(©Sächsisches Staatsarchiv / Foto: Jörg Schöner, Dresden)

Der Dresdner Galeriedirektor Hans Posse (1879-1942) steht im Fokus eines Vortrags, zu dem der Verein für sächsische Landesgeschichte und das Hauptstaatsarchiv Dresden am 24.06.2016, 17.30 Uhr, einladen.


Hans Posse ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Museumsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Die traditionsreiche Dresdner Gemäldegalerie, der er von 1910 bis 1942 als Direktor vorstand, modernisierte er behutsam und prägte sie nachhaltig. Einerseits war er als Altmeisterspezialist früh international geschätzt. Andererseits aber war Posse seit 1939 tief in das europaweite System des NS-Kunstraubes verstrickt. Obwohl kein Nationalsozialist im parteipolitischen Sinne, übernahm er den »Sonderauftrag Linz« von Adolf Hitler ohne erkennbare Skrupel und setzte bei dessen Umsetzung all seine Professionalität, sein Wissen und Können ein.

Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.

Referent: Dr. Thomas Rudert

Ort: Sächsisches Staatsarchiv – Hauptstaatsarchiv Dresden, Archivstraße 14, 01097 Dresden (Alter Eingang)
Zeit: 17.30 Uhr bis ca. 19.00 Uhr

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